Donnerstag, 13. Juni

 

Baden Bahnhof



Dieses Jahr verzichten wir auf die abenteuerliche Bahnreise und fliegen nach Stockholm. (ZRH ab 12.50, Stockholm an 15.10). „ das Wetter in Stockholm: bewölkt, 13⁰, “ kündigt der Flugkapitän an. Auch nicht gerade sommerlich. In Stockholm angekommen müssen wir eine Weile warten, bis die Tür zum Aufzug, in dem Ronja angeliefert wird, geöffnet werden kann. Den nächsten Zug verpassen wir knapp. Aber um 19.15 sind wir in Kungsör. Der vorhergesagte „heavy rain“ streift uns glücklicherweise nur.

Die Hilde erwartet uns fast reisefertig. Karin & Frank von der Alauna heissen uns willkommen

Nachdem das Notwendigste eingerichtet und eingeräumt ist, kochen wir uns einen Beutel  Suppe, essen sie mit den mitgebrachten Sandwiches und stossen an auf einen „wunderschönen Segelsommer“. Das Öfeli (Heizlüfter) spendet wohltuende Wärme in der Kajüte.

 

 

Freitag, 14. Juni

 

Wetter ditto gestern. Ab und zu streift uns ein Regenschauer.  Einräumen, umräumen, Grossegel anschlagen und dann die neue Rollfock ausprobieren.

Zum Znacht holen wir uns zusammen mit Karin & Frank ein feines Thai-Essen bei Poppie.

 

 

Samstag, 15. Juni

 

Von: Kungsör             Nach: Lövskär

 

Wetter: Sonne, bewölkt, mal mehr, mal weniger, 20⁰

 

Wind: SO 4-6 (8) m/s

           

 

Ab: 10.15        An: 15.00

 

Tagesweg (sm) Total 12 (Segel 11, Motor 1)

 

Super Start in den Segelsommer. Der Wind kommt gerade richtig aus S- SO. wir können die ganze Strecke  segeln. In Kvicksund haben wir Zeit für ein Picknick bis zur  Brückenöffnung (13:10). 



Es ist kühl aber im Windschatten in Lövskär ist es dann wieder sommerlich  warm. „Unser“  reservierter Platz ist immer noch frei.

 

Lövskär

Zum Znacht gibt’s ein Flintsteak  vom Grill, Kartoffeln  und Salat. Dann geht’s ab in die Sauna.

 

Sonntag, 16. Juni

 

Von: Lövskär             Nach: Strängnäs

 

Wetter: Sonne &  Wolken, 21⁰

Wind: SW 2-3m/s (gemäss yr.no)

           

 

Ab: 09.45        An: 15.45

Tagesweg (sm) Total 22 (Segel 4, Motor 18)

Frühstück in der warmen Morgensonne auf der N-Seite der Insel.

 


 

Der Wetterbericht hat SW vorhergesagt. Doch Rasmus macht heute Ruhepause. Ab und zu ein leichtes Windchen, dann schläft er wieder ein.

In Strängnäs machen wir wieder an „unserm“ Platz fest. Routine, fast schon wie im Ferienhäuschen. A. macht einen Grosseinkauf in der nahen ICA und M. einen ausgedehnten Spaziergang mit Ronja.

Dinner im Riva Restaurant im Hafen.

Montag, 17. Juni

 

Von: Strängnäs                      Nach: Askholmen

 

Wetter: Sonne & Wolken 21⁰

Wind: S-SW 4m/s

 

Ab: 12.45        An: 14.30

Tagesweg (sm): 4 (Segel 3, Motor 1)

 

Nach dem Frühstück macht M. einen langen Spaziergang mit Ronja. A. macht einen weiteren Grosseinkauf in der ICA und fährt anschliessend mit dem Bus in das Einkaufszentrum Solberga um Hundefutter zu kaufen.

Um 12 Uhr ist alles erledigt. Zur Belohnung gibt’s noch eine Glace. 

Um 13.10 öffnet die Brücke

Bis zu unserem Tagesziel sind es nur 4 sm. Askholmen, der Clubhhafen des Segelclubs Srängnäs ist ein Juwel, liebevoll gepflegt, mit Blumensträusschen auf dem WC. Der Hafen  wird gerade für das Mittsommerfest vorbereitet: Ein Baggerschiff setzt die Festmacherbojen und Senior/& Seniorin fegen die Holzpiers.

Clubhafen Askholmen (mit Gemüsebeet!)


Glanzstück ist die neue Sauna, mit allem, was das Saunaherz begehrt, inklusive, auf der Terrasse,  Halter für die Bierdosen.


Den Schlüssel zur Sauna kann man sich von den Mitgliedern ausleihen. Eine Grossmutter ist so nett….“tusend tack!“. Die Sauna ist noch warm, wir heizen sie wieder auf …. Luxus pur!


 Zum Znacht gibt’s feine Pasta mit Lauch-Schinkensauce.

 

 

 

Dienstag, 18. Juni

 

Von: Askholmen                   Nach: Rastaholmen.

 

Wetter: Sonne, Wolken & 1 Gewitterschauer 22⁰

Wind: W 4-6 (11)m/s

 

Ab: 10.20        An: 16.00

 

Tagesweg (sm): 20 (Segel 12, Motor 8)

 

Erfrischendes Morgenbad 18⁰. Die Badesaison ist eröffnet!

 


Mit achterlichem Wind sausen wir nach Stallarholm. Dort müssen wir fast 1 Stunde warten. Die Brücke (Stallarholbron) öffnet um12.20. Heute aber will und will sie nicht öffnen, mit 10-15 Minuten Verspätung geht sie dann doch noch auf.

 

Nach einer Weile schläft der Wind ein. Nach 4 sm mit Motor kommt der Wind zurück und wir machen gute Fahrt …. Immer wieder zeigt das Log, das seit heute wieder funktioniert, über 6 knt.

Dunkle Wolken am Horizont


Eine dunkle Wolkenwand kommt hinter uns immer näher. Yr.no sagt „heavy rain“ in 70 Minuten voraus. Das könnte knapp werden….. und genau als wir ins Hafenbecken in Rastaholm einfahren geht’s los, Regen und Gewitterböen. Das Anlegemanöver geht daneben, die Festmacherleine kommt in die Schraube … bis wir sie wieder frei haben sind wir patschnass … und der Schauer zieht weiter.

 

Rastaholm nach dem Gewitterschauer.... die Hilde wird zur Wäscheleine

Wir zahlen die Hafengebühr im Restaurant und fragen, ob wir dort heute Abend essen können. Leider nein, geschlossene Gesellschaft. Aber Ende gut, alles gut: später kommt der Wirt und meldet, es ist noch Buffet übrig ( 200 Sek)…. Salate,  Braten, Kartoffelgratin… yummy, yummy. Das haben wir heute aber auch verdient.



 

Mittwoch, 19. Juni

 

Von: Rastaholmen.              Nach: Skansholmen

 

Wetter: Sonne & Wolken, Schauer (Gewitter)  22⁰

Wind: SW-W–NW 3-4/s

 

Ab: 10.00        An: 16.15

 

Tagesweg (sm): 18 (Segel 6, Motor 12)

 

Heute Morgen (6 Uhr): Sonne und strahlend blauer Himmel. Aber bald ziehen Wolken auf. Mit Westwind ist es ziemlich frisch. Zum Frühstück in der Sonne ziehen wir uns besser warm an, (Pullover, Daunenjacke, etc.).

Um 12 Uhr sind wir an der Schleuse in Södertalje. Die Schleuse öffnet um 13.15. Zeit für einen Einkauf im nahen COOP. Anschliessend geht es weiter, mal segelnd, mal mit Motor.

ein kleiner Regenschauer

Skansholmen

yummy, yummy



2 Regenschauer erwischen uns, aber rechtzeitig vor einem kräftigen Gewitter sind wir in Skansholmen. Dort geht’s erst mal ans Glace-Buffet. Später folgt das Dinner im Skansholmen Bistro. Fish & Chips und Hamburger auf der Terrasse, etwas kühl aber schöner Ausblick aufs Wasser und auch das Essen ist yummy, yummy.



Donnerstag, 20. Juni

 

Von: Skansholmen                Nach: Fifang Sörviken

 

Wetter: Sonne, 21⁰

 

Wind: SW –W 7 (12)m/s

 

Ab: 13.20        An: 16.40

 

Tagesweg (sm): 14 (Segel 13-, Motor 1)

Zuerst machen wir heute eine Wanderung. Auf dem Sörmlandsleden laufen wir ein paar km nach Süden, machen dann eine Schlaufe zurück zum Hafen (8km)

Mit einer kräftigen Brise aus SW –W sausen wir dann nach Süden, Kurs Fifang. Die neue Rollfock bewährt sich. Wer möchte schon  bei so viel Wind aufs Vordeck, um die Fock zu bergen.

 

Im Windschatten von Fifang bergen wir die Segel und tuckern zu unserm Tagesziel, dem Südhafen von Fifang. Der Motor macht Probleme und läuft nur mit Standgas. Gibt man mehr Gas, geht er aus. so tuckern wir mit Standgas unserm Ziel entgegen. Links und rechts hat es Steine, wer will schon dass hier der Mtor ausgeht. Wir schaffen es in die Einfahrt zum Hafen. Der Motor hat sich erholt und läuft wieder normal.



Der Hafen ist voll, vorne die Segelboote, weiter hinten die Motorboote. Wir quetschen uns zwischen 2 Motorboote, und ersparen uns das Anker ausbringen.



 

Zum Znacht gibt’s rökt lax mit Gschwellti und Salat.

So viel Wind macht müde. Noch vor Sonnenuntergang liegen wir in der Koje.

 

Freitag, 21. Juni (Midsommar)

 

Insel-/Hafentag

 

Wetter: sonnig, 18⁰

Wind: SO 6 (8)m/s

 

Der Fifang Fuchs kommt vorbei, bis zum Bootssteg kommt er heran und macht sich schliesslich ohne Eile wieder davon.




Nach dem Frühstück wandern wir Richtung „Jätegryta“ (Gletschermühle) zur Ostseite der Insel und finden am Ende des Weges eine idyllische Badebucht. Auf dem Weg zurück machen wir noch einen Abstecher zum „Fyren“ (Leuchtturm)

Jätegryta


Zurück im Hafen bekommt die Hilde einen Flaggenschmuck  mit den gesammelten Gastlandflaggen.

Strahlend blauer Himmel, ein Midsommar wie er schöner nicht sein könnte. Ein paar Frauen haben sich ein Blumenkränzchen gebunden, aber die Blumenpracht auf der Insel ist beschränkt

Zum  Mittagessen essen die Schweden traditionell Hering (sill) und Kartoffel, die mit ein paar Schnäpschen hinuntergespült werden. Unsere sill im Glas, vom letzten Jahr, haben den Winter nicht gut überstanden. So begnügen wir uns mit Knäckebrot, Käse, Ölkorv, etc. 



Um 15 Uhr wird dann die geschmückte Midsommar Stangen aufgestellt. Dann tanzen Gross- und Klein zu den traditionellen  Midsommar-Liedern- aus dem Party Lautsprecher- um den Baum. Anschliessend gibt es für die Kinder noch was Süsses.

 

Grisskären

Fifang, Südteil des Hafens


Wir gehen nochmals auf eine Rundwanderung auf den Südwestteil der Insel nach Grisskären.. Anschliessend wird ein XXL – Spareribssstück auf den Grill gelegt. Mit Dillkartoffeln in der Folie und Salat… yummy, yummy!

Papp satt legen wir uns um 10 Uhr in die Koje und schlafen bald wie die Murmeltiere.




 

Samstag, 22. Juni

 

Von: Fifang               Nach: Nynäs Brygge (Hundkroksviken)

 

Wetter: Wolken, ab 12 Uhr kleinere Schauer, 18⁰

Wind: O 6(8)/s

 

Ab: 9.00           An: 12.15

Tagesweg (sm): 14 (Segel  13, Motor 1)

 

Heute Morgen um 7 Uhr ist der Fifang Fuchs wieder zu Besuch. Vielleicht Frau Fuchs, die eines ihrer Kinder vermisst. Das liegt neben dem Bootssteg tot im Wasser. Vielleicht vom Steg ins Wasser gefallen und Nichtschwimmer?

 

Wir segeln mit achterlichem Wind nach Nynäs Brygge im Hundkroksviken. Der private Hafen, den wir letztes Jahr entdeckt haben ist immer noch fast leer. Wir legen uns längsseits in eine Ecke des Hafens.

 

Nynäs Brygge

Nynäs Schloss


Auf dem Sörmlandsleden wandern wir 3km  zum Nynäs Schloss und auf der Strasse im Regen zurück nach Nynäs Brygge. Wir sammeln feine Walderdbeeren und die ersten Heidelbeeren.

 

Zum Znacht gibt’s Pasta mit Tomaten, Speck, etc. gefolgt von einer Partie Qwirkle, die A. haushoch gewinnt.

 

 

 

Sonntag, 23. Juni

 

Von: Nynäs Brygge  Nach: Broken

 

Wetter: Bewölkt, am Abend Auflockerung, 18⁰

 

Wind: N 2-3(4)/s

 

Ab: 12.00        An: 15.45

Tagesweg (sm): 9 (Segel 7, Motor 2)

 


Feines Joghurt mit Erdbeeren und Heidelbeeren zum Frühstück Anschliessend wandern wir noch ein Stück  auf dem Sörmlandsleden Richtung Sandviken (4km).

Gemächlich segeln wir nach Broken.

Dann passiert es: beim Grosssegel herunterholen saust das Fall nach oben. Der Hafenmeister in Broken hat guten Rat. Sein Segelclub in Nyköping hat einen Mastkran. Fortsetzung folgt…

M.'s Risotto....smakar bra

 

M. kocht einen feinen Risotto mit Steinpilzen, Dörrtomaten und Ölkorv.

Anschliessend gehen wir in die Sauna. Schöne elektrisch geheizte Sonne. Aber das Wasser ist kalt 14-15⁰.

 


Montag, 24. Juni

 

Von: Broken              Nach: Nyköping

 

Wetter: sonnig, leicht bewölkt, 26⁰

Wind: S 3m/s

 

Ab: 9.40           An: 12.00

Tagesweg (sm): 9 (Segel -, Motor 9)

 

Frühstück in der Morgensonne. Es wird heute sommerlich warm.

Mit Motor nach Nyköping. Wir finden ganz hinten im Segelclubhafen den Mastkran, es hat sogar 2. Wir machen am ersten, dem etwas moderneren fest. 

Operation Grossfall 


Nachdem das Fall wieder nach unten geholt – und auch wieder am richtigen Ort- ist, verholen wir ein paar Meter weiter  und gehen einkaufen. Der grosse Vorteil von der ganzen Mastkranoperation ist nämlich, dass  Lidl und Hemsköp nur 200m resp. 300m entfernt sind. Vom Gästehafen sind es 1.5km. 



Wir machen Grosseinkauf und tuckern dann zurück zum Gästehafen. Unterwegs probieren wir noch schnell, ob das Grossfall tatsächlich funktioniert…. Es funktioniert!.

Der Gästehafen ist dieses Jahr wieder bemannt. Freundlicher Service: Hilfe beim Anlegen. Wäsche in die Waschmaschine, Duschen, Hundespaziergang.

Dinner im Tovastugan, ein Sommerrestaurant mit Freiluftmuseumsambiente. Wir sind heute wohl  die einzigen Gäste. 



 A. isst Smörrebrod, M.  Köttbullar….mycket goda😋😋



Dienstag, 25. Juni

 

Von: Nyköping                     Nach: Lilla Trässö

Wetter: sonnig, 25⁰

Wind: S 7(10)m/s

 

Ab: 11.20        An: 14.00

Tagesweg (sm): 9 (Segel 6, Motor 3)

 

Frühstück im Clarion Hotel


Hart am Wind segeln wir nach Lilla Trässö. Wir legen wieder in der nördlichen Bucht an, wie schon im Juli 2021. Diesmal sind wir ganz allein. Der Platz ist gut geschützt gegen Südwind.




Ein erfrischendes Bad (knapp 17⁰). Inselrundgang. Die Insel ist ungefähr 500m lang und 200m breit.



Zum Znacht gibt’s ein grosses Steak (Flansteak), mit Dillkartoffeln und Lauch-Rosa Peffer auf dem Grill. 


Mittwoch, 26. Juni

 

Von: Lilla Trässö                  Nach: Svartskogskär

 

Wetter: sonnig, 23⁰

Wind: S 4(10)m/s

 

Ab: 10.20        An: 13.20

Tagesweg (sm): 12 (Segel 11, Motor 1)

Morgengymnastik.... dann gibt`s Frühstück

 

Erfriiiiischendes Morgenbad. Frühstück auf dem Bootssteg (privat) gegenüber. Sehr komfortabel mit Tisch und Bank.

unterwegs nach Svartskogskär

vorbei an Öxelösund


Mit gutem Wind segeln wir, Kurs SW nach Svartskogskär (Schwarzwaldinsel). A. war letztes Jahr schon hier. Aufgepasst bei der Einfahrt in die Bucht: Eine kleine weisse Boje markiert die Untiefe.

Wir legen in der SW-Ecke, direkt vor dem Hüsli an. 

Die Insel ist schnell erkundet: 350 m lang und 100m breit. Ein Bad und ein paar erfolglose Tauchversuche, um das Rädchen vom Log wieder zum Drehen zu bringen.

Zum Znacht gibt’s rökt lax und Gschwellti.

 

Svartskogskär 

 

Donnerstag, 27. Juni

 

Von: Svartskogskär               Nach: Högholmen

 

Wetter: sonnig, 24⁰

Wind: SO 4(6)m/s

 

Ab: 1030         An: 12.30

Tagesweg (sm): 4 (Segel 4, Motor -)

 

Kreuzend erreichen wir unser Tagesziel Högholmen.  Schöner, gut geschützter Ankerplatz. Eine Neuentdeckung. 

Wassertemperatur in der Bucht 20⁰. Baden …. Siesta.... Spaziergänge über die Insel

Dinner: Spaghetti mit Linsen-Lauchsauce.

Högholmen 



Freitag, 28. Juni

 

Von: Högholmen                   Nach: Snedskär

 

Wetter: a.m: sonnig,

             p.m.: bedeckt 22⁰, Regenschauer, Gewitter

Wind: SO-S 4(6)m/s

 

Ab: 8.30           An: 10.45

Tagesweg (sm): 7 (Segel 7, Motor -)

Morgengymnastik

Morgenbad (Wasser 20⁰). Frühstart. 



Kurzes aber feines Segeln nach Snedskär, Clubhafen  des Braviken Segelsällskap. Für heute Nachmittag sind Regen und Gewitter vorhergesagt.

Wiedersehen mit Snedskär

Mit der Handfähre zum Festland

Samstag, 29. Juni

 

Snedskär: Hafentag

 

Wetter: sonnig mit Wolken, 23⁰

Wind: W 6(12)m/s

Böiger Westwind. Sonne. Für morgen ist „“heavy rain and thunder“ vorhergesagt. Wir beschliessen noch zu bleiben.

Clubhaus de luxe


Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Spiegelei & Speck gehen wir, mit Bärplockare und Mückenspray bewaffnet, Heidelbeeren lesen. Es hat noch ziemlich viele grüne unreife Beeren aber bald haben wir 3 Gläser voll.

Anschliessend leihen wir 2 alte Drahtesel und radeln 6 km nach Arkösund zum Einkaufen. Leider ist der Fischhändler Ende letztes Jahr in Pension gegangen. Statt Fisch gibt’s eine Glace nebenan und im Arkösund Livs finden wir alles, was wir sonst noch brauchen.

Zum Znacht gibt’s wieder mal Spaghetti mit Pomodoro & Speck auf der dem Felsen vor dem Clubhaus, grandioser Blick auf den Braviken inklusive.



Anschliessend ist es Zeit für die Sauna.

 

Die Schweiz und Deutschland gewinnen im Achtelfinal der EM 2:0 gegen Italien, respektive Dänemark. Ein perfekter Tag geht zu Ende.

 

 


  

Sonntag, 30. Juni

 

Snedskär: Hafentag

 

Wetter: früh morgens noch sonnig, dann zunehmend bewölkt und am Nachmittag Regen und Gewitter , 17⁰

 

Regen & viel Wind

Lesen, Blog schreiben, Silberbecher putzen, warten auf den grossen Regen… und der kommt dann pünktlich am Mittag. Es regnet ohne Pause bis am Abend. 



Monika „schreibt Geschichte“! Sie gewinnt zum 1. Mal im Qwirkle.

Nach dem Znacht (Gschwellti & Käse) gehen wir wieder in die Sauna..

 


 

Montag, 1. Juli

 

Von: Snedskär                       Nach: Stora Alö (Stugvik)

 

Wetter: sonnig, 19⁰

Wind: W 4-7(10)m/s

 

Ab: 10.00        An: 17.00

Tagesweg (sm): 27 (Segel 22, Motor 5)

 

Vorbei an Arkösund

Idealer Wind. Wir wollen heute einen längeren Schlag nach Süden machen. Am Wind machen wir gute Fahrt. Damit es nicht langweilig wird, müssen wir ab und zu mal eine Weile kreuzen. Nachdem wir Fyrudden passiert haben, dreht der Wind und kommt von vorn. Die letzten paar Meilen machen wir mit Motor.

Wiedersehen mit Stugvik, dem Aussenhafen vom SKK St. Anna. Hier waren wir schon 2021. Nachdem die  Hilde sicher vertäut und aufgeklart ist, machen wir eine Rundwanderung  um den Nordteil der Insel (4km).

Auf ein Bad verzichten wir lieber. Das Thermometer zeigt 16⁰ Wassertemperatur.

Zum Znacht gibt’s Reis mit Asia Curry aus der Dose, aufgepeppt mit den restlichen Tomaten und Ölkorv.

Stugvik


 

Dienstag, 2. Juli

 

Von: Stora Alö                      Nach: Valdemarsvik

 

Wetter: sonnig, bewölkt 21⁰

Wind: SW2  3(8)m/s

 

Ab: 10.40        An: 14.00

Tagesweg (sm): 12 (Segel 3, Motor 9)

 

Stugvik

Wir fahren mit Motor und segeln dann ein Stück den Valdemarsviken hinauf, um die Wette mit einer deutschen S/Y. Bis dann der Käpten der S/Y den Motor anschmeisst, wahrscheinlich aus Frust,  weil er nicht schneller ist als die Hilde.

Valdemarsvik


In Valdemarsvik machen wir wieder an unserm Stammplatz vor dem Glace & Waffelkiosk fest. Der Hafen ist inzwischen auch digitalisiert worden. Wir füllen 2 Waschmaschinen, kaufen im ICA und Systembolaget (100m entfernt) ein. Wir sind heute sehr effizient und haben dann noch Zeit für einen Abendspaziergang zum Aussichtsberg von Valdemarsvik.

Blick vom Leonberg, dem Aussichtsberg von Valdemarsvik - wo ist Hilde?



Zum Znacht holen wir uns Curries vom Vikens Thai Chilli.

 

Mittwoch, 3. Juli

 

Von: Valdemarsvik               Nach: Kräkerna (Kvädö)

 

Wetter:bewölkt, kleinere Regenschauer, 21⁰

Wind: SW 2 m/s,

 

Ab: 11.20        An: 14.00

Tagesweg (sm): 13 (Segel -, Motor 13)

 

6.25 Uhr: A. fährt mit dem Bus 2 Stationen zur Tankstelle und kauft Benzin. Zurück per Autostopp. Ein freundlicher Schwede macht einen U-Turn und bringt ihn zurück zum Hafen….tack sa mycket! Frühstück …letzte Einkäufe im ICA… Kardamom Bullar in der Bäckerei…noch einen Regenschauer abwarten… dann legen wir ab. Wir müssen leider motoren. Pünktlich mit dem nächsten Regenschauer machen wir Kräkerna fest.

 

Der nächste Regenschauer kommt schon

Kräkerna


Wir erkunden die kleine Insel (150x 300m) und finden bald grosse, blaue Heidelbeeren. 


auch Ronja hat Heidelbeeren gern

Kräkerna hat auch einen kleinen Binnensee


Bald ist der Bärplocka bis zum Rand gefüllt. Ein erfrischendes Bad (17⁰, Der Wind dreht nach West und brist kurz mal auf. Zweifel ob wir hier ruhig liegen.

Rökt Lax und Gschwellt zum Znacht.

Noch vor uns schläft auch der Wind wieder ein.

 

Donnerstag, 4. Juli

 

Von: Kräkerna (Kvädö)                    Nach: Häradskär

 

Wetter: a.m. bewölkt

             p.m. sonnig, 16⁰

Wind: a.m.: S 7-(11)m/s,

             p.m.:S 10-12 (16) m/s

 

Ab: 9.20        An: 11.30

Tagesweg (sm): 10 (Segel 10, Motor -)

 

Gegen Mitternacht gluckst es gegen die Bordwand. Der Wind ist wieder aufgewacht und weht  von W-NW in die Bucht. Zum Glück nur schwach und nicht lange. Heute Morgen haben wir Südwind.



Morgenbad, Turmen. Frühstück. Dann machen wir einen Frühstart, denn im Lauf des Tages soll der Wind kräftig zulegen. 

vorbei an Stora Källskär


Auf den Boxenstopp in Stora Källskär, um Fisch zu kaufen, verzichten wir Ein weiser Entscheid. Denn als wir in  Häradskär eintreffen bläst es schon mit 11 m/s.  Beim Segelbergen "stottert"  der Motor wieder (startet und stoppt bald darauf), und sorgt für Anspannung. Vielleicht bekommt ihm so viel Wind und Welle nicht? Luft in der Benzinleitung?  Schlussendlich bringt er uns dann doch sicher an den Felsen vorbei in den Hafen. Wir machen dieses Mal im kleinen SO-Hafen, beim Leuchtturm fest. Kleine Gästebrücke mit Toa.

Häradskär


Die Geissen kommen uns begrüssen


Kaum haben festgemacht kommen die Geissen, um ihre Freundin Ronja zu begrüssen.

 

Wir umwandern die Insel (3km) und sammeln eine grosse Schale Erdbeeren. Picknick, ganz romantisch  im Windschatten der Toa.



 Zum Znacht gibt’s Spaghetti mit Kefen und Speck und, als kulinarischen Höhepunkt, zaubert M. ein Dessert mit Erdbeeren, Heidelbeeren, Haferflarn Crumble und Schlagrahm:

….yummy yummy sehr fein!

 

Freitag, 5. Juli

 

Von: Häradskär                     Nach: Gruvholmen, (Fångö)

Wetter: a.m. sonnig

             p.m. bewölkt, einzelne kurze Regenschauer,16⁰

Wind: a.m.: S 7-(11)m/s,

             p.m.:S 10-12 (15) m/s

 

Ab: 7.30           An: 8.50

Tagesweg (sm): 4 (Segel 4, Motor -)

 

Häradskär   

Frühstart: bye bye Häradskär  

Frühstart. Wir segeln gemütlich nach Gruvholmen, (Fångö). Wiedersehen mit Gruvholmen. Schöne rundum geschützte Bucht, an der NO-Seite von Fångö. Hier waren wir schon vor 2 Jahren mit Annatina & Co. Eine schwedische S/Y liegt dort, aber der Käpten bietet uns seinen „First Class-Platz“ an. In 1 Stunde legt er ab. Wir machen provisorisch fest und verholen dann an den „Logenplatz“ in der Bucht, längsseits am Fels.

Gruvholmen

Bequem längsseits am Fels

Inselwanderung


Frühstück 2 Teil. Dann umwandern wir den Südteil der Bucht (7.6 km). Wir sammeln ein paar Heidelbeeren, aber die Ausbeute ist eher enttäuschend. Dafür finden wir aber ein paar kleine Eierschwämmchen und beim Bauernhof in Bodalen hat es 2-3 Kirschbäume. Die Kirschen sind klein aber fein.

Bodalen

Kirschen: klein aber fein

ab und zu ein kurzer Regenschauer




Wieder zurück machen wir die Sachen für den Grill parat. Schweinefilet, Dillkartoffeln und Lauch in der Alufolie.

Wassertemperatur: 14⁰ Auf das Bad verzichten wir lieber.

 

Ein perfekter Tag, mit einem kleinen Wehmutstropfen: Deutschland verliert im Viertelfinal gegen Spanien 1: 2

 

Samstag, 6. Juli

 

Gruvholmen: Hafen/Inseltag

 

"God Morgon...." 

Wetter dito gestern.

Am Morgen sonnig am Nachmittag bewölkt, einzelne kurze Regenschauer,16⁰. Viel Wind aus SW und S.

Wir umwandern den N-Teil der Insel.


Ein windgeschütztes Plätzchen für die Lesestunde


 

Zum Znacht gibt’s Lauchrisotto.

 

 Per live ticker verfolgen wir das Viertelfinal England – Schweiz. Schade! Dabei waren sie dem Sieg so nah. Jetzt hat der HildeCrew Fanclub keine Mannschaften mehr im Rennen.

 

Sonntag, 7. Juli

 

Von: Gruvholmen, (Fångö)               Nach: Håskö

Wetter: sonnig, leicht bewölkt, 21⁰

Wind: SW 7-9  ( 13)m/s,

            

Ab: 7.30           An: 8.50

Tagesweg (sm): 5 (Segel 5, Motor -)

 

Heute Nacht ist ein Gewitter über uns hinweg gezogen. Heute Morgen wieder blauer Himmel und weiterhin viel Wind. Es ist nordisch frisch. Ein kurzes Bad ins kalte Wasser (14⁰) macht munter.

Und noch ein Malheur. A. parkiert seine geliebte Fleece-Jacke auf dem Herd, wo gerade das Kaffeewasser kocht. Der Ärmel fängt Feuer und ist in Sekundenschnelle weggeschmort.

 

Unser Tagesziel ist Håskö. Eine gut geschützte Bucht im Südostteil der Insel. Hier haben wir schon mehrmals am Fels geankert. Heute machen wir am Steg fest, denn wir brauchen Strom und Wasser. Dort liegen 4 Boote, die im Lauf des Tages  alle ablegen. Am Abend sind wir ganz allein. Ein halbes Dutzend weitere Boote liegen vor Anker oder am Fels. Die Insel und auch der  Hafen gehören einer Familie, ehemalige Fischer und Bauern.

 

Håskö

Wir bezahlen die Hafengebühr im Kiosk, und kaufen rökt lax (aus Norwegen, aber hier geräuchert) und buchen die Sauna für heute Abend.

Wir machen die südliche Inselrunde und sammeln unterwegs Heidelbeeren, einen halben Bärplocka voll.

Heidelbeerkonfi Küche

Die Heidelbeeren von letztem Mittwoch werden zu Konfi verarbeitet, 

Die Hilde wird für den bequemen Ein-und Ausstieg längsseits gelegt  


Zum Znacht gibt’s Spaghetti mit Pomodoro & Speck.

 

 

 

 

Montag, 8. Juli

 

Von: Håskö               Nach: Grytsholm

Wetter: sonnig, leicht bewölkt, Gewitter am Abend,19⁰

Wind: S 4-7(9)m/s,

            

Ab: 10.30        An: 13.00

Tagesweg (sm): 7 (Segel 7, Motor -)

 

Der Tag beginnt wieder mit Sonne und strahlend blauem Himmel. Später ziehen Wolken auf.

Tagesziel ist Grytsholm. Eine kleine Insel mit einer gut geschützten Bucht an der N-Seite. Laut Hafenführer sehr populär. Man liegt hier selten allein.

Als wir dort ankommen, liegen 2 Boote vor Anker. A. wäre gerne noch ein Stück weiter gesegelt. M. ist für bleiben.

 

Grytsholm

Wir machen am Fels fest. Zum Hüsli führt ein exponierter Pfad, an einer Stelle mit Seilen gesichert. Als unser Nachbar ablegt, parkieren wir um an seinen Platz. Die Insel ist schnell umwandert. Zeit zum Lesen und Blog aktualisiere. Um 18.00 Uhr streift uns ein Gewitterschauer.

Gewitter im Anzug


Zum Znacht gibt’s rökt lax und Gschwellti.


  

Dienstag, 9. Juli

 

Von: Grytsholm                    Nach: Öxelesund

Wetter: sonnig,19⁰

Wind: a.m: W 2-3 m/s

             p.m.: S 7 m/s,

            

Ab:  9.30          An: 15.40

Tagesweg (sm): 23 (Segel 17, Motor 6)

 

Strahlend blauer Himmel. Aber die Temperaturen sind weiterhin „nordisch frisch“. Unsere Nachbarn von der Lorelei“ nehmen ein Morgenbad, 11.6 ⁰… brrrrh, da verzichten wir lieber. Für heute Nachmittag ist Südwind angesagt. Ideal um über den Öxelesund zu fahren.

 

Vorbei an Arkösund

Als wir gegen Mittag Arkösund erreichen und überlegen, ob wir einen Glacestopp einlegen sollen dreht der Wind auf Süd und nimmt zu. Mit konstant 6-7 m/s sausen wir Kurs Öxelesund. Die Skyline des Stahlwerks im Hafen von Öxelesund ist schon von weitem sichtbar und macht den Ort eigentlich nicht sehr attraktiv für einen Besuch. Aber sonst ist in der Nähe kein gut geschützter Ankerplatz  zu finden. Morgen soll der Wind ja auf Ost drehen.

Gästehafen Öxelesund


UWir legen im Gästehafen am dritten, innersten Gästesteg an. Zuerst an der Boje, dann längsseits. Keine gute Idee. Der Hafen hat den Ruf (laut Hafenführer) bei S-Wind schauklig zu sein, und macht diesem Ruf alle Ehre. Also besser wieder Bug voran an die Boje. Als letztes will A. das Grossfall nach achtern binden, damit sein Klappern nicht den Schlaf stört. Und dann passiert es: Nicht aufgepasst und schon saust dass Fall zum Mast Top. Oh Nein! Schon wieder!! Aber die Rettung ist nah: Unsere Nachbarn von der norwegischen S/Y „Marilen“ beobachten unser vergebliches Bemühen das Fall mit dem Bootshaken nach unten zu bekommen und bieten ihre Hilfe an. Wir legen die „Hilde“ längsseits an die „Marilen“, eine stattliche 44ft Yacht“, und A. wird wieder mal mit dem Bootsmannstuhl nach oben gezogen. Hafenkino für den ganzen Gästehafen. Im 2. Anlauf klappt`s. Wir bedanken uns mit „tusend tack“ und Schweizer Schoggi.

Öxelesund


Soviel Adrenalin macht hungrig. Wir laufen 1km ins Stadtzentrum, kaufen noch ein paar Sachen in der ICA Kvantum und Essen dann fein (Cevapcici) im Rhodos Restaurant. 

 

Mittwoch, 10. Juli

 

Von: Öxelesund                    Nach: Nyköping

Wetter: sonnig,20⁰

Wind: O 7-8 (12)m/s,

            

Ab:  10.00       An: 12.30

Tagesweg (sm): 11 (Segel 10, Motor 1)

bye, bye Öxelesund


Heute Morgen ist  grosser Auszug aus dem Hafen. Der Wetterbericht hat viel Wind aus Ost angesagt, ab Mittag zunehmend. Wir sausen vor dem Wind nach Nyköping. Im Hafen machen wir dann einen rasanten U-Turn in den Wind, um das Grosssegel zu bergen. Alles klappt bestens. Dann tuckern wir in die hinterste Ecke des Clubhafens zu unserm „Einkaufsparkplatz“. Einkaufen:  5 Flaschen Brennspiritus m Marina Shop und Lebensmittel im Lidl. Weiter in den Gästehafen. Der Wind hat zugenommen mit Schuss geht’s‘ in die Y-Ausleger Box. Klappt ganz gut … die kleinen Kratzer am Bug sind schnell wieder ausgebessert.




Wir laufen 1.5 km zum Inder (Tandoori House). Wie immer sehr fein.

Zum Schluss stecken wir noch die Wäsche in die Waschmaschine und dann legen wir uns pappsatt und müde in die Koje.

 

 




Donnerstag, 11. Juli

 

Von: Nyköping                     Nach: Broken

Wetter: sonnig, wolkig, 21⁰

Wind: NW ->S 3 (5)m/s

Ab:  12.00       An: 14.50

Tagesweg (sm): 8 (Segel 7, Motor 1)

Nyköping

 

Frühstück im Clarion Hotel.


Broken


Wiedersehen mit Broken. Der Hafen ist gut gefüllt aber wir finden noch ein Plätzchen an „unserem“ Steg. Der Hafenmeister  begrüsst uns mit „ welcome back“. Er ist im Stress: Toas müssen repariert werden. Bei so vielen Leuten im Hafen sind auch die Brenner – Toa im Einsatz.




 Eine ausführliche Gebrauchsanweisung (auch in Deutsch) hängt aus: Man/Frau scheisst in einen Papierbeutel, der bei ausreichend Gewicht nach unten fällt. Am nächsten Morgen wird dann alles verbrannt. Dank Katalysator, ohne grössere Geruchsemissionen.

Zum Znacht gibt’s Spaghetti mit Lachs & Erbsen

            

 

 

Freitag, 12. Juli

 

Von: Broken              Nach: Fifang

Wetter: sonnig, leicht bewölkt, 21⁰

Wind: S 4- 6 m/s,

            

Ab:  10.30       An: 16.40

Tagesweg (sm): 19 (Segel 19, Motor -)

Heute Nacht sind 2 Regenschauer über uns gezogen. Am Morgen ist es wieder sonnig mit strahlend blauem Himmel.



Morgenbad am Saunasteg. Wassertemperatur: gefühlte 19⁰. Anschliessend warme Dusche. Luxus pur!

Unterwegs nach Fifang

 

Ein Segel Tag vom Feinsten! Wir segeln mit einer  konstanten Brise aus Süd nach Fifang.

Perfekter Ankerplatz längsseits am Steg.

 


Zum Znacht wird ein XXL-Spareribs – Stück gegrillt mit Dillkartoffel in der Folie. Ronja freut sich über die Reste.

Dann kommen die Mücken und treiben uns in die Kajüte. Zum 1. Mal in diesem Sommer

 

 

 

Samstag, 13. Juli

 

Fifang, Hafentag

 

Wetter: a.m: sonnig, bewölkt,

             p.m.: bedeckt, Regen, 20⁰

Wind: NO 7 – 9 (12) m/s,

 

Heute Morgen hat es über der See Nebel. Dann wird es sonnig und warm. Für heute Nachmittag/Abend sind Regen und viel Wind angesagt. Wir machen einen Hafentag.

Morgenbad


Morgenbad. Frühstück. Wanderung zum Nordteil der Insel. Wir sammeln Heidelbeeren, 2 Gläser voll.

 

 

Sonntag, 14. Juli

 

Fifang, Hafentag

 

Wetter: sonnig, bewölkt, 18⁰

Wind: SSW 7 – 8 (12) m/s

 

Weiterhin viel Wind. Wir bleiben noch einen Tag.

Heute Morgen hat M. den Fifang Fox wieder gesehen. Mit 2 Fischen im Maul hat er sich davon gemacht. Unsere Nachbarn haben gestern ihren Fischfang leichtsinnig in einem Plastiksack stehen lassen auf der Terrasse stehen lassen.

 

Sonntagsfrühstück

Wir machen wieder die grosse Inselrunde. Bad in der Östra Bukten, Heidelbeeren sammeln. Als wir nach 7 km wieder zurück sind ist der Bärplocka bis zum Rand gefüllt.

Montag, 15. Juli

 

Von: Fifang               Nach: Rassa Vikar

Wetter: sonnig, leicht bewölkt, abends Regen, 20⁰

Wind: S 2 - 4 m/s,

            

Ab:  10.50       An: 15.00

Tagesweg (sm): 12 (Segel 8, Motor 4)

 

Wir segeln mit viel „sissu“ nördlich an Landsort vorbei. Als die Richtung dann stimmt, schläft der Wind ein und wir müssen motoren.

Wiedersehn mit Rassa Vikar. Die Bucht ist rundum geschützt und daher auch sehr beliebt. Wir finden schlussendlich aber einen passenden Felsen und im 2. Versuch den perfekten Ankerplatz. Der Wald dahinter ist urwaldähnlich dicht und nur mühsam begehbar. Heidelbeeren? Fehlanzeige.

Die Wassertemperatur ist hier aber ein paar Grad höher als anderswo. Wir messen 22⁰.

 

Rassa Vikar

Dienstag, 16. Juli

 

Von: Rassa Vikar       Nach: Nynäshamn

Wetter: Sonne, bewölkt, 22⁰

Wind: SO 2-3 m/s

 

Ab: 10.45        An: 13.00

Tagesweg (sm): 6 (Segel 3, Motor 3)

 

Dragetskanal

Nynäshamn

Durch den schmalen Dragetskanal geht’s ins nahe Nynäshamn. Der Hafen ist weniger gut besetzt als bei früheren Besuchen. Wir finden problemlos ein passendes Plätzchen.

Wir buchen die Waschmaschine für heute Abend und gehen wir im Coop einkaufen.

Zum Znacht holen wir eine Pizza und zum Dessert gibt’s noch eine feine Glace.

 

Mittwoch 17. Juli

 

Von: Nynäshamn       Nach: Lacka

Wetter: Sonne, bewölkt, 23⁰

Wind: SW 6 m/s

 

Ab: 14.00        An: 15.40

Tagesweg (sm): 6 (Segel 6, Motor -)

 

Frühstück im Skärgardshotel.

 

Die Abreise verzögert sich eine Weile, weil A. noch Konfi kochen will, dafür noch Gelierzucker kaufen muss und sich auf dem Rückweg verirrt.

homemade with love 


 

Nach einer ziemlich schaukligen Fahrt, vor dem Wind sind wir in Lacka (Clubhafen vom Nynäshamn Bootsclub). Hier haben wir letztes Jahr Mittsommer gefeiert.

Lacka

 

Wir laufen den blau markierten Inselrundweg. Ronja freut sich, dass sie sich wieder mal richtig austoben kann. Es hat Heidelbeeren in Hülle und Fülle. Schweren Herzens verzichten wir aufs Sammeln.

 

Zum Znacht gibt’s wieder M.’s Lieblingsessen: Pasta mit Pomodoro und Speck.

 

Donnerstag 18. Juli

 

Von: Lacka     Nach: Ålafladen (Alö), Utö (Gruvbryggan)

Wetter: Sonne, bewölkt, 23⁰

Wind: SW 6 m/s

 

Ab: 12.30        An: 14.30 (Alafladen)

Ab: 16.50        An: 19.10 (Utö, Gruvbryggan)

Tagesweg (sm): 13 (Segel 10, Motor 3)

 

Unser Tagesziel ist Ålafladen im Ranösundet. Mit einer guten Brise aus SW kommen wir gut voran. Wir machen auf der Westseite der Bucht Swinskobben fest. Im Lauf des Nachmittags soll der Wind auf West drehen und dann nachts aus NW kommen. Der SW-Wind bläst immer noch in die Bucht. M. ist besorgt. „Wird schon gut“, meint A., „das sind nur Böen, von dem vorbeiziehenden Regenschauer“. Tut es aber nicht. Der SW bläst munter weiter und drückt die Hilde auf den Fels. Als die Hilde dann anbumst, wird es uns zu ungemütlich. Das Picknick wird schnell zusammen gepackt und wir  suchen notfallmässig eine Alternative am gegenüberliegenden Gästesteg des Restaurants. Das Festmachen geht leider nicht, wie geplant und der U-Turn landet die Hilde auf dem Fels. Im 2. Anlauf klappt es dann.

Aber der SW bläst munter weiter. Zu ungemütlich finden wir. Die nächste Alternative ist der Gästehafen von Utö. Also legen wir wieder ab und nehmen Kurs auf Utö,  Gruvbryggan. M. hat vor lauter Aufregung einen „Klumpen“ im Bauch.

Als wir gegen 19 Uhr im Nordhafen von Utö ankommen, ist der Hafen propenvoll. Boot an Boot, keine Handbreit Platz zwischen den Booten.  Mit Mühe und Not und mit Hilfe der Gästehafen-Crew finden wir noch eine Lücke und quetschen uns  zwischen 2 Motorboote. „ The last one“, sagen die Helfer von der Gästehafen- Crew. Noch mal Glück gehabt. Wir bezahlen die Hafengebühr, 360 Sek plus 100 für „electricity“. Das ist Saisonrekord.

M. braucht dringend ein WC, die Aufregung hat ihr auf Magen & Darm geschlagen. Anscheinend sind wir in einem richtigen Ferien-Hotspot gelandet. Wir geben die Restaurantsuche bald auf, zu viel Live Music, zu viel Rambazamba. Bald liegen wir in der Koje und schlafen trotz Live Music und lautstarkem Barden friedlich ein.

 

Utö, Gruvbryggan, der Hafen ist propenvoll

Wo ist Hilde?

 



 

 

Freitag 19. Juli

 

Von: Utö, Gruvbryggan        Nach: Fjärdlang, Mörviken

Wetter: Sonne, 24⁰

Wind: NW 4 (8) m/s

 

Ab: 10.30        An: 13.30

Tagesweg (sm): 10 (Segel 7, Motor 3)

 

Wiedersehen mit Fjärdlang, Mörviken (was wir aber erst bemerken, als A. nochmal das Logbuch von 2021 genauer anschaut).

 

Fjärdlang, Mörviken

Die Bucht ist rundum gut geschützt. Wir sind noch rechtzeitig und finden  einen guten Platz, keine 50 m von der Toa entfernt. Hafenkino inklusive.



Wanderung zum Aussichtpunkt „Tysta Klint“(36m) inklusive Heidelbeeren sammeln. Anschliessend noch ein Bad, warme 19⁰.

Auf dem Tysta Klint


 

Samstag 20. Juli

 

Von: Fjärdlang, Mörviken    Nach: Grönskärsfladen

Wetter: Sonne, 20⁰

Wind: SO 4 (8) m/s

 

Ab: 10.40        An: 13.30

Tagesweg (sm): 7 (Segel 6, Motor 1)

 

Auch im Grönskärsfladen waren wir schon mal (2021). Ebenfalls sehr beliebt und gut besucht. Wir finden aber einen exklusiven Ankerplatz, ganz allein für die Hilde.

Grönskärfladen


Picknick mit Tisch und Bank auf dem Aussichtsfelsen, Hafenkino inklusive.  Ein richtiges Wimmelbild: Ein paar Boote haben ihre Standup Paddle Boards zu einem Steg zusammengebunden. Wer schafft’s über die Boards bis zum Ende ins Gummiboot?

Zum Znacht wird gegrillt. Ein Schild sagt „eldning forbud“ (Feuerverbot). Aber Grillieren mit Grill scheint erlaubt. Also wird der Potje zum Grill umfunktioniert: Unten eine Schicht Steine, dann Grillkohle. Dann Grillrost darüber …. klappt bestens.



 

Sonntag 21. Juli

 

Von: Grönskärsfladen          Nach: Bullerön

 

Wetter: Sonne, leicht bewölkt, nachmittags Nebel, 18⁰

Wind: SO 3 (5) m/s

 

Ab: 10.50        An: 15.30

Tagesweg (sm): 8 (Segel 2, Motor 6)

 

Bullerön ist ebenfalls ein Hotspot mit vielen Booten in der Saison.

Bullerön, Hemviken


Wir wollen das Gedrängel im Haupthafen Hemviken vermeiden und machen ein Stück nördlich in Käringhamnen fest. Das Festmachen dauert allerdings eine Weile. Wir versuchen es möglichst weit innen in der Bucht. Aber dort hat es keinen Platz mehr, um einen Heckanker auszubringen. Stattdessen spannen wir achtern ein Seil auf die andere Seite der Bucht. Klappt bestens. Hat aber einiges Züpfeln mit viel Borddynamik gebraucht, bis es so weit war.

Bullerön, Käringhamnen


Urplötzlich kommt dichter Nebel auf und dauert bis zum Abend.

Wir laufen quer über die Insel zum Haupthafen, gar nicht so einfach mit steilen Felsen und dichter Vegetation. Wir besichtigen die Jagdhütte (Google Translate: „Jagdschloss“) von Bruno Liljefors, schwedischer Maler, der 1908 die Insel gekauft hat.

 


Montag 22. Juli

 

Von: Bullerön            Nach: Brunskär (Gumskoppen)

Wetter: a.m.: Nebel, bedeckt, 20⁰,

             p.m.: Sonne, leicht bewölkt,

Wind: O 2-3 (6)m/s

 

Ab: 11.10        An:13.45

Tagesweg (sm): 5 (Segel 4, Motor 1)

 

Der Nebel am Morgen lichtet sich. Mit einer leichten Brise aus Ost segeln wir nach Brunskär. Dort machen wir auf Brunskär-Tretskär direkt vor der Toa fest. Doch der Platz wird für suboptimal gefunden. Der Ostwind bläst mit Düseneffekt durch die schmale Rinne.

Nächster Versuch in der Bucht Kittelen gleich gegenüber im Westen. Noch schlechter, die Bucht ist dicht bewachsen. Das Seegras wickelt sich um die Schraube des Motors. Wir sind heilfroh, dass wir wieder rauskommen. An der Westseite von Gumskoppen finden wir dann schlussendlich den perfekten Platz: gut geschützt, kein Gegluckse, Abendsonne, Wassertemperatur 19⁰.




 

 

 

Dienstag 23. Juli

 

Von: Brunskär                        Nach: Solvik (Nämdö)

Von: Solvik                Nach: Skärvassa (Nämdö)

 

Wetter: a.m.: Regen,

             p.m.: Sonne, leicht bewölkt, 20⁰

Wind:  a.m.: N 2 (3)m/s

             p.m.: SW 2 (3)m/s

 

Ab: 11.40        An:12.20
Ab: 14.00        An:16.00

Tagesweg (sm): 6 (Segel 3, Motor 3)

 

Um 5 Uhr fängt es an zu regnen und regnet, mehr oder weniger ohne Pause bis 10 Uhr.

Regenwetter

 

In Solvik machen wir einen Boxenstop zum Einkaufen, Wasser tanken und den Laptop Aku laden. Der Laden hat geöffnet hat aber nur ein beschränktes Sorrtiment (nichts Frisches), da er gerade an einen neuen Besitzer übergeben wird.

Solvik Laden, das einzig Grüne sind Basilikumtöpfe


Der Steg schaukelt bedrohlich bei jedem Boot, das vorbei fährt. Soviel Schwell und Geschauckel schlägt M. wieder auf den Magen. Nix wie weg hier.

 

Tagesziel ist Skärvassa, eine Bucht im Norden von Nämdö. Wir finden einen guten Platz, 300m von der Toa entfernt. Letztere liegt mit bester Aussicht auf einem Felsen. Aber die Kübel sind schon ziemlich randvoll.

Skarvassa

 

Wir wandern eine Runde und sammeln dabei Heidelbeeren fürs Frühstück. Wieder zurück führt ein grosses Marineschiff in die Bucht und macht in der Nähe der Toa fest. „Die kommen sicher die Toa-Kübel leeren“, meint M. Aber dann kommen Segelboote, eines nach dem anderen, von einem Motorboot geschubst, und legen sich neben das Marineschiff. Es dauert eine Weile bis alle festgemacht haben. Wer den Anker zu früh schmeisst, muss wieder zurück und es erneut versuchen. Vermutlich eine Segelfreizeit für künftige Marinesoldaten? Oder „Schwererziehbare“, vermutet M.

 

 

Mittwoch 24. Juli

 

Von: Skärvassa (Nämdö)                   Nach: Malma Kvarn (Marina)

 

Wetter: Sonne, leicht bewölkt, 22⁰

Wind:  SO 2-3 (5)m/s

 

Ab: 10.20        An:12.30


Tagesweg (sm): 5 (Segel -, Motor 5)

Die Batterie ist leer und muss aufgeladen werden. Wir disponieren um und nehmen Kurs auf Malma Kvarn. Eine gute Wahl, wie sich zeigen wird.

Stockholms Kreuzerclub verwaltet den Uthamnen Malma Kvarn. Platz No. 1 wird gerade frei, als wir dort gegen Mittag einlaufen.



Malma Kvarn Marina

Wir bezahlen bei der Hamnkäpten Lena das Hafengeld und buchen die Waschmaschine und für 21-23 Uhr die Sauna. (sehr freundlicher und zuvorkommender Service). Neben WC, Dusche, Strom, Waschmaschine und Sauna gibt’s auch Wlan. Eine gute Gelegenheit, um den Blog zu aktualisieren. M. erkundet mit Ronja die Umgebung und entdeckt einen guten Badeplatz am Kvarnsjön, einem Inlandsee ganz in der Nähe.

Dinner im Malma Kvarn Bistro

Dann wird es Zeit für einen frühen Znacht im Malma Kvarn Bistro. Das Bistro hat heute hohen Besuch: die Schwester des Königs kommt zum Essen. Wir essen Moules & Frites (A.) und Steak (M.). „Das beste Essen dieses Jahr in Schweden!“ findet M. 

Dann wird es Zeit, die Wäsche von der Waschmaschine in den Tumbler zu stecken. Und schon haben wir wieder mal ein Problem mit der Waschmaschine: sie lässt sich nicht mehr öffnen. Vielleicht waren wir zu ungeduldig.  Nach x Versuchen, inklusive Studium der schwedischen Gebrauchsanleitung geben wir auf und telefonieren Lena. Die ist aber gerade mit Freunden am Essen, will sich aber melden, wenn sie fertig ist. Doch dann hat Lenas Tochter eine akute allergische Reaktion. Sie schickt ihre Freunde, um das Waschmaschinenproblem zu lösen. Vergeblich werden verschiedene Knöpfe gedrückt (siehe oben). Am Schluss hilft dann etwas Gewalt …. und die Tür geht auf. Tack sa mycket! Zum Glück haben wir noch einen Vorrat Lindt Schoggi, um uns für die Hilfe zu bedanken.

Der Tag endet in der Sauna. Ende gut, Alles gut!

 

 

Donnerstag 25. Juli

 

Von: Malma Kvarn (Marina)            Nach: Storön, Norrviken (Einkaufsstopp in Stävsnas, Vinterhamn)

Wetter: Sonne, leicht bewölkt, 23⁰

 

Wind: S 4 (9)m/s

 

Ab: 12.40        An: 16.30

Tagesweg (sm): 6 (Segel 5, Motor 1)

 


Wir nehmen ein Morgenbad, am Kvarnsjön und sammeln Heidelbeeren. Es dauert nicht lange und der Bärplocka ist voll.

 

Stävnas, der Schaukelhafen

In Stävnas machen wir einen Boxenstopp, um der 1 km entfernten ICA einzukaufen.  Dort ist viel Verkehr, Ausflugsboote, Motorboote … alle machen Schwall. Wir legen längs an einen Steg an und laufen zur ICA zum Einkauf. Wieder zurück, legen wir blitzartig wieder ab, bevor M. bei dem Geschaukel seekrank wird.

 

Norrviken

Nach 1 sm sind wir am Ziel. Norrviken ist auch ein Clubhafen der Schwedischen Kreuzerabteilung. Der Steg ist schon gut gefüllt, aber finden noch Platz.

 


Spaziergang nach Süden. Auf dem Rückweg findet M.  Pfifferlinge… Das Abendessen, Kötbullar, Kartoffelstampf, Preiselbeerkonfi wird so noch mit Pfifferlingen aufgepeppt …. Köstlich! Der einzige Wermutstropfen ist dann der Abwasch… das Menu ist ziemlich „topfintensiv“



 

 

Freitag 26. Juli

 

Von: Storön, Norrviken         Nach: Hjälmö, Västerholme (Norr)

Wetter: Sonne, leicht bewölkt, 23⁰

 

Wind: S 4 (8-9)m/s

 

Ab: 11.15        An: 10.30

Tagesweg (sm): 10 (Segel 9, Motor 1)

 

Heute Morgen, wir sitzen beim Frühstück, kommt die Frau von der deutschen S/Y Charlotte vorbei und bedankt sich für Hildes Logbuch. „Eine gute Informationsquelle für die Planung ihres Saimaa Törns. Das freut den Autor dann sichtlich!

 


Mit achterlichem Schaukelkurs fahren wir zum heutigen Tagesziel. M. droht seekrank zu werden. Eine Packung Tuc Cracker sorgen für Abhilfe.

 

Perfekter Ankerplatz. Nur der Weg zur Toa ist etwas weit, 330m. Wir grillieren.


 

Västerholme (Norr)

Samstag 27. Juli

 

Von: Hjälmö, Västerholme (Norr)    Nach: Ekholmen

Wetter: bewölkt, Gewitterschauer, 22⁰

 

Wind: S 6 (10)m/s

 

Ab: 10.30        An: 13.40

Tagesweg (sm): 9 (Segel 9, Motor -)

 

Die Toa, 330 m entfernt

Morgenroutine. Bevor wir aufbrechen geht A. nochmal in die Heidelbeeren. Dunkle Wolken ziehen auf und verziehen sich wieder. Wir kommen trocken in Ekholmen an. Ein gut ausgestatteter Clubhafen (Vikinggarnas Segelsällskap), sogar Strom gibt es. Wir waren schon 2022 hier.

Ekholmen

Gewitter im Anzug


Wir umrunden die Insel. Ronja freut sich, dass sie wieder mal frei herumrennen kann. Eine Gewitterfront zieht über uns. Hinterher ist es merklich kühler.

Zum Znacht gibt’s Spaghetti mit Lachs und Erbsen.

 

Sonntag 28. Juli

 

Von: Ekholmen          Nach: Vaxholm

Wetter: a.m:, Sonne, leichtbewölkt,

             p.m.: bewölkt, Schauer, 22⁰

 

Wind: SW 3 (6)m/s

 

Ab: 11.00        An: 13.45

Tagesweg (sm): 7 (Segel 3, Motor 4)

Segelnd und ab und zu fluchend über die rücksichtslosen Sch….- Motorböötler, die so viel Schwell machen erreichen wir Vaxholm noch vor dem Regenschauer.
Da haben wir erst mal eine Glacé verdient. Anschliessend geht A. im Coop einkaufen und M. macht mit Ronja einen Spaziergang..

Dinner im Restaurant Kabyssen des Waxholm Hotels.  „Same Procedere like every year“ essen wir wieder
„Nystekt Strömming Med Potatispuré Och Rårörda Lingon„ (Bratheringe mit Kartoffelpüree und Preiselbeeren).
Inzwischen hat der Schwell im Hafen auch nachgelassen. Wir schlafen tief wie Murmeltiere.
Gästehafen Vaxholm


 


 

Montag 29. Juli

 

Von: Vaxholm          Nach: Jungfruholmaren

Wetter: Sonne, leichtbewölkt, 22°

Wind: NW 6 (11) m/s

 

Ab: 12.30      An: 17.00

Tagesweg (sm): 20 (Segel 14, Motor 6)

Feines Frühstück im Hotel Vaxholm

Stockholm 

Durch die Schleuse zurück in den Mälaren

Jungfruholmarna


Dienstag 30. Juli

 

Von: Jungfruholmaren          Nach: Rastaholmen

Wetter: Sonne, leichtbewölkt, 25°

Wind: NW 4 (8) m/s

Ab: 11.30    An: 15.40
Tagesweg (sm): 11 (Segel 9,  Motor 2)

Der Wind hat die richtige Stärke aber die falsche Richtung. Nach 44 Wenden erreichen wir unser Ziel, Rastaholmen. 
Wir machen eine Wanderung nach Norden, über die Hauptstrasse zu einem grossen Pferdegestüt mit riesigen Koppeln. Wir finden die ersten Preiselbeeren. An einem grossen Golfplatz vorbei sind wir um 20 Uhr zurück (8km). 
Soweit das Auge reicht: Pferdekoppeln und ein Golfplatz

Mittwoch, 31. Juli

 Von: Rastaholmen          Nach: Hagskär

Wetter: Sonne, leichtbewölkt, 25°

Wind: WNW 5 (10) m/s

Ab: 11.30    An: 15.30

Tagesweg (sm): 14 (Segel 14, Motor -)

Wind ditto wie gestern: wir müssen kreuzen 😃😟

An der Kreuz nach Hagskär

Hagskär

Donnerstag, 1. August 🇨🇭

Von: Hagskär          Nach: Strängnäs

Wetter: Sonne, leichtbewölkt, 25°

Wind: NW 4 (8) m/s

Ab: 10.50.   An:15.50 

Tagesweg (sm): 12 (Segel 2, Motor 10)


Wir segeln 2 Meilen. Weiter mit Motor schaffen wir gerade noch die Brückenöffnung in Stallarholmen. 

In Strängnäs machen wir an der Ångebåtbron fest und warten auf die nächste Brückenöffnung (15.10).

Strängnäs, Ångebåtbron: Warten auf die nächste Brückenöffnung
Kaum festgemacht, machen wir grosse Wäsche (inklusive Polsterbezüge). Spaziergang zur Ångebåtbron. Dort haben wir das Badehaus des Bischofs entdeckt. Wir nehmen ein Bad. 
Bischofs Badehaus
Dinner im Restaurant Grekisk Bar & Grill. 

Freitag, 2. August

Von: Strängnäs          Nach: Torpstad Sundet

Wetter: Sonne, leichtbewölkt, 25°

Wind: NW 3(7) m/s

Ab: 11.15      An: 15.15

Tagesweg (sm): 16 (Segel -, Motor 16)

Frühstückto im Hotel The Bishops Arm
Premiere: zum 1. Mal essen wir im  Hotel The Bishops Arms Frühstück.
Der Wind kommt immer noch aus NW. Also tuckern wir mit Motor den Strängnäsfjärden hinauf. Als wir dann Segeln können, weht nur noch ein sanftes Häuchlein. Also weiter mit Motor. In Torpstad Sundet, dem Clubhafen des Bootclub Västeras, ist noch ein bequemer Platz längsseits am Steg frei. Man kennt die Hilde… „ihr wart doch schon letztes Jahr hier?“
Nach einem erfrischenden Bad und einem kleinen Picknick machen wir uns auf einen kleinen Ausflug. Beeren hat es leider keine und die Pfifferlinge finden wir nicht. Aber einen schönen Rundweg entdecken wir. 



Zum  Znacht gibts Pasta mit Kidney Bohnen &Tomaten nach dem Motto: die Vorräte müssen  aufgebraucht werden. 
Im Backgammon Turnier hat A. „Matchball“ und verliert. 

Samstag, 3. August

Von: Torpstadsundet.      Nach:Lövskär

Wetter: Sonne, leichtbewölkt, 25°

Wind: N 2 (5) m/s

Ab: 12.00.       An: 14.20

Tagesweg (sm): 6 (Segel 1Motor  5)

Morgenbad. Frühstück. Wir wandern zu Lybeks Sten und sammeln anderthalb Gläser Himbeeren. 

Wir nutzen noch den Rest der Mittagsbrise und segeln 1sm. Dann schläft der Wind ein und wir müssen wieder motoren. Badestop. In Lövskär machen wir wieder an unserem gewohnten Platz fest. 

M. hat Probleme mit dem Magen-Darm und geht auf Diät. So wird der letzte Rest Risotto auch noch aufgebraucht. A. freut sich, dass er den letzten Vino ganz alleine austrinken darf 😋

Dafür gewinnt Moni das „Hilde Open Backgammon Turnier“ im hart umkämpften 3.Satz 8:6😃😟

Sonntag, 4. August

Von:Lövskär.      Nach:Kungsör

Wetter: Sonne, leichtbewölkt, 23°

Wind: O 1-2 (5) m/s

Ab: 10.10    An: 12.45

Tagesweg (sm): 11(Segel -, Motor  11)

Lövskär: Morgen Routine

Unterwegs nach Kungsör


Und zum Schluss noch bisschen Statistik:

Distanz:

Total (sm):                  497 (100%)

Gesegelt (sm):            347  (70%)

Mit Motor (sm):         150  (30%)


Wetter:

Total (Tage):                               56       (100%)

Regentage (>3h Regen):              2          (4%)

Tage mit Regenschauern:           15       (27%)

Tage mit Sonne (ohne Regen)    39       (69%)


Montag, 5. August

Kungsör

Wetter: Sonne, leichtbewölkt, 25°

Ausräumen… Putzen… Einräumen 




Dienstag , 6. August

Kungsör

Wetter: Sonne, leichtbewölkt, ein paar Regentropfen am Nachmittag , 25°

Morgenroutine: Turnen 

Segel reparieren 

Am Nachmittag wandern wir auf dem Kungsörleden zum Badeplatz Skillingeudde. 

Mittwoch, 7. August

Wetter: bewölkt, Nieseln, 24 °

Ku
Kungsör Station 

Es hat die ganze Nacht genieselt und will auch heute Morgen nicht aufhören. 
Jimmy von Bootswerft bringt uns mit dem Auto zum Bahnhof. „Tack så mycket Jimmy !“
Mit dem Zug nach Arlanda und um 16.15 mit der Swiss nach Hause. Alles klappt bestens. 

Donnerstag, 13. Juni   Baden Bahnhof Dieses Jahr verzichten wir auf die abenteuerliche Bahnreise und fliegen nach Stockholm. (ZRH ab 12....